einklang.net presents: theBeauty
 
gibt es die universelle schönheit? einklang.net und extrawelt auf der breakpoint08.
 
credits

code_design
: pet
music
: extrawelt
using
: altona
additional gfx
: felix wiesner
  borys las-opolski
  max böhm
  arne lösekann
 
zum starten das demos benötigt man moderne 3d-hardware mit pixelshader 3.0 und die d3d9_32.dll. wem das alles nix sagt, der sollte sich die neuste directx version runterladen und installieren, dann funzt es auch!

download theBeauty - realtime for pc only (49 mb)
download theBeauty - wm9 (5:52 min - 255.0 mb)
download theBeauty - mpg2 (5:52 min - 197.0 mb)
gucken geht auch mit dem 720p mp4 stream
oder besucht alternativ www.pouet.net oder www.scene.org.

screenshots:
 
 
 
danke danke danke:
jürgen schneider * tjurn * steffen haubner * frank sievers * chaos * kb * wayfinder * the altona connection

music is licensed by kompass musik. all righs reserved. visit kompass musik at www.kompassmusik.de. the track is called -DistTheme-

respect:
andromeda * and * asd * bauknecht * bypass * cocoon * equinox * exceed * fairlight * farbrausch * haujobb * kewlers * kolor * l.k.c.c. * loonies * mfx * moppi * nesnausk! * neuro * plastic * rebels * smash designs * still * the black lotus * traction * ukscene allstars * ümlaüt design

bei startproblemen und bugs bitte eine kurze mail mit computer- und bugbeschreibung an bugs@einklang.net schicken.

auf gar keinen fall gucken (youtube version)
 
 
who the f..k is berta?

eine seltsame spezies

das seltsamste an diesen wesen, die bisher noch nicht einmal einen gemeinsamen namen haben, ist vielleicht, dass sie erst jetzt entdeckt wurden. wie konnte eine spezies, ja ein ganzer planet, der von ihr bevölkert wird, so lange vor den augen der wissenschaft verborgen bleiben? haben sie sich absichtlich der sichtbaren welt entzogen oder wurden sie opfer der menschlichen ignoranz, die all das gering schätzt, was sie nicht versteht? die dazu neigt, schönheit zu verleugnen, nur weil sie nicht irdischen und, schlimmer noch, nicht menschlichen ursprungs ist.
nun, da wir wissen, dass es sie gibt, müssen wir feststellen, dass sie im grunde alles in frage stellen, was wir über die gesetze der fortpflanzung und der evolution zu wissen glaubten. denn wenn wir eingangs sagten, das seltsamste sei ihre jahrtausende währende existenz im verborgenen, so heißt das keineswegs, dass sie darüber hinaus keine absonderlichkeiten zu bieten hätten. nein, ganz im gegenteil.

berta

was war zuerst da? berta oder ono? diese frage, die an die mutter aller fragen gemahnt, bekommt durch unsere seltsame spezies eine völlig neue dimension. berta ist ein weibchen, mit ihrem nachwuchs stets auf nahrungssuche unterwegs. ein mühsames geschäft inmitten der kargen landschaft von terra, die höchstens die bedürfnisse des auges, nicht aber die des körpers reichhaltig zu befriedigen weiß. vom männchen braucht sie sich keine hilfe zu erhoffen, das ist gerade einmal zum paarungsakt zu gebrauchen und kaum in der lage, sich selbst zu ernähren. lieber rottet es sich mit anderen männchen zusammen, streift ziel- und planlos durch die gegend und wartet darauf, dass ein weiteres weibchen seine duftstoffe aussendet, denn dies ist der einzige reiz, der seinem trüben dasein antrieb gibt. ist seine pflicht getan, verfällt es wieder in apathie und würde noch nicht einmal seine eigenen nachkommen erkennen, wenn sie vor ihm stünden.
so ist die aufopferungsvolle berta ein sinnbild des mütterlichen schlechthin. sie kümmert sich liebevoll um den nachwuchs und nimmt oft riesige märsche auf sich, um etwas nahrhaftes zu finden. sie selbst hat keine natürlichen feinde. kein anderes wesen würde sich ihrer gigantengestalt nähern und sich ihrem hass aussetzen, der jeden trifft, den sie für eine bedrohung für ihren nachwuchs hält.

ono

umso hilfloser ist das junge selbst. ohne den schutz der mutter wäre es unweigerlich verloren und dem tode geweiht. und so bietet sich dem wanderer durch terra – abgesehen von den traurigen versammlungen der väter – zumeist dieses bild: ein ono, noch unsicheren schrittes und blind für seine ebenso imposante wie bedrohliche umwelt, gefolgt vom riesenhaften schatten des muttertiers. und doch kommt diesem hilflosen wesen eine immense bedeutung für die zukunft seiner art zu. ja, natürlich ist seine existenz die grundlage dafür, dass die spezies fortbesteht. aber auf seinen – man entschuldige den eher unpassenden begriff – schultern ruht auch eine ganz besondere verantwortung.
denn das ono, geschlechtslos geboren, entscheidet selbst, ob es ein männchen oder ein weibchen werden, ob es dem pflichtvergessenen vater oder aber der fürsorglichen mutter nachfolgen will. was für eine entscheidung! ist sie getroffen, endet die kindheit des ono und eine zweijährige phase beginnt, innerhalb derer es sich allmählich von der mutter entfernt. wie aber bewältigt dieses unschuldige wesen die unglaubliche bürde seiner verantwortung? wie ist es möglich, dass nicht alle onos der übermächtigen mutter nacheifern, sondern sich in etwa die hälfte freiwillig in das offenkundig triste schicksal ihrer väter fügt? und wäre nicht diese ganze seltsame spezies dem untergang geweiht, wenn dem nicht so wäre?

terra

es ist ein eigenartiger planet, dieses karge terra, aber er ist nicht ohne schönheit. jedenfalls wirft mehr fragen auf als er beantwortet. fast hat man den eindruck, die namenlosen männchen wüssten mehr über die zusammenhänge als man es ihnen zutraut. aber eben nur fast.